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Kloster Fürstenfeld

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Geschichte und Aufgaben

des Zisterzienserklosters





Kloster und Welt
Für die Bewohner des Amperlandes und benachbarter Landstriche war Kloster Fürstenfeld nicht nur Mittelpunkt des religiösen Lebens. Ein kompliziertes Netz von wirtschaftlichen und sozialen Beziehungen verband die Untertanen darüber hinaus mit ihrem klösterlichen Grund- und Gerichtsherrn.

Kloster und Landesherr
Das bayerische Herrscherhaus bestimmte über weite Strecken Geschichte und Geschick Fürstenfelds. 1263 gründete Herzog Ludwig II. das Zisterzienserkloster als Sühne für die umstrittene Hinrichtung seiner Frau. Großzügige Förderung seitens der wittelsbachischen Landesherrn, die das Kloster mit treuer Gefolgschaft vergalt, kennzeichneten das beiderseitige Verhältnis über Jahrhunderte. 1803 beendete Kurfürst Max IV. Joseph mit einem Erlass das klösterliche Leben in Fürstenfeld.





Kloster als Auftraggeber
Als bedeutendstes kulturelles und ökonomisches Zentrum in der Region zwischen München und Augsburg war Kloster Fürstenfeld auch der wichtigste Auftraggeber für die örtlichen Handwerker und Künstler. Die künstlerischen Anforderungen, die der barocke Neubau von Kloster und Kirche stellte, konnten freilich nur die besten Künstler des kurfürstlichen Hofes in München bewältigen. Mit Hilfe zahlreicher namenloser Mitarbeiter schufen der Baumeister G. A. Viscardi, Ausstattungskünstler wie die Brüder Asam und Appiani und viele andere eine Klosteranlage, die zu den prächtigsten ihrer Zeit gehört.




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